Hanse Twin Feeder- Anleger erleiden Schiffbruch

Der 2008 von Nordcapital aufgesetzte Dachfonds Hanse Twin Feeder Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG investierte in die Containerschiffe MS Hanse Confidence und MS Hanse Courage. Über 14 Millionen € hat der Fonds von den Anlegern eingesammelt.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Cäsar-Preller:„Die Schifffahrtskrise hat besonders bei Containerschiffen negativ durchgeschlagen. Hanse Twin Feeder  wurd mit den beiden Containerschiffen somit gleich doppelt erwischt. Auf Ausschüttungen mussten Anleger daher teilweise sogar komplett verzichten. Die kreditgebende Bank zeigte hier eine gewisse Kulanz mit der Aussetzung der Tilgungsraten. Gute Nachrichten sehen allerdings trotzdem anders aus.“

Anleger haben aber möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz. Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. „Unsere Erfahrung zeigt gerade bei Schiffsfonds, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schiffsfonds wurden oft als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesen. Tatsächlich sind sie aber einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Auf dieses Risiko, bis hin zum Totalverlust ihres Geldes, hätten die Anleger im Beratungsgespräch hingewiesen werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionszahlungen für die Vermittlung der Anlage aufgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche ist, dass der Verkaufsprospekt bereits fehlerhaft war. In jedem Fall sollten sich geschädigte Anleger an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

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