HCI-Schiffsfonds: MS Nadja und MS Angelika stellen Insolvenzantrag

Die Krise in der Schifffahrt geht weiter. Wieder sind zwei HCI Schiffsfonds betroffen. Nach Angaben des „fondstelegramm“ haben die Frachter MS Nadja und MS Angelika Antrag auf Insolvenz eingereicht (Az.: 6 IN 44/13 und Az.: 7 IN 32/13).

Das Emissionshaus HCI Capital hatte die beiden Frachter MS Nadja und MS Angelika im Jahr 2004 am Markt platziert. Aber auch sie konnten der anhaltenden Krise der Schifffahrt nicht trotzen. In wirtschaftliche Turbulenzen gerieten die beiden Schiffsfonds schon vor ca. drei Jahren. Nun folgte der Insolvenzantrag.

Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden, rät betroffenen Anleger, ihre möglichen Ansprüche auf Schadensersatz umgehend rechtlich überprüfen zu lassen, da ihnen sonst der Totalverlust ihres investierten Kapitals drohe. Cäsar-Preller: „Gerade bei Schiffsfonds stehen die Chancen, Schadensersatz zu erhalten, gut. Denn unserer Erfahrung nach wurden immer wieder Fehler bei der Anlageberatung gemacht, die diesen Anspruch begründen.“

Insbesondere seien Schiffsfonds in vielen Fällen als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge dargestellt worden. „Das sind sie allerdings nicht. Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen mit allen Chancen und Risiken. Darauf hätten die Anleger in aller Deutlichkeit hingewiesen werden müssen“, sagt der Jurist. Außerdem seien auch häufig die Provisionen, die die Bankberater für die Vermittlung des Schiffsfonds erhalten haben, verschwiegen worden. „Aber auch diese müssen offen gelegt werden. Denn sie können unmittelbar Einfluss auf die Kaufentscheidung haben“, betont Cäsar-Preller. Natürlich müsse immer im Einzelfall überprüft werden, ob eine Falschberatung vorliegt.

Geschädigte Anleger der HCI Schiffsfonds sollten sich daher an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bereits bundesweit erfolgreich geschädigte Schiffsfonds-Anleger.

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