HCI Schiffsfonds: MT Hellespont Providence meldet Insolvenz an

Wieder eine schlechte Nachricht für Anleger von HCI-Schiffsfonds. Wie das fondstelegramm berichtet, wurde am Amtsgericht Bremen das vorläufige Insolvenzverfahren über den HCI Schiffsfonds MT Hellespont Providence eröffnet (Az.: 509 IN 25/13).

Anleger, die in den Tanker investiert haben, müssen nun sogar mit dem Totalverlust ihres Geldes rechnen. Daher rät Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarkt aus Wiesbaden, den geschädigten Anlegern, ihre Kapitalanlage auf mögliche Schadensersatzansprüche rechtlich überprüfen zu lassen. „Die Chancen, Schadensersatz zu erhalten, stehen nicht schlecht“, macht der erfahrene Jurist Hoffnung.

Dass diese Hoffnung durchaus begründet ist, zeigen aktuelle Urteile, in denen Schiffsfonds-Anlegern Schadensersatz von den Gerichten zugesprochen wurde. „Dabei lässt sich immer wieder feststellen, dass die Anlageberatung fehlerhaft war“, sagt Cäsar-Preller. Denn: Anleger, die in einen Schiffsfonds investieren, müssen von ihrem Berater auch über die bestehenden Risiken aufgeklärt werden. „Das ist in vielen Fällen nicht geschehen. Somit sind auch die Anforderungen an eine anleger- und objektgerechte Beratung nicht erfüllt“, erklärt der Fachanwalt.

Ein weiteres Manko in vielen Beratungsgesprächen ist, dass die Anleger nicht auf die Provisionen, die der Bankberater für die Vermittlung des Schiffsfonds erhalten hat, hingewiesen wurden. „Da dies aber die Investitionsentscheidung erheblich beeinflussen kann, müssen die Anleger über diese so genannten Kick-Backs informiert werden“, so Cäsar-Preller. Natürlich müsse immer im Einzelfall geprüft werden, ob eine Falschberatung vorliegt.

Anleger des HCI Schiffsfonds MT Hellespont Providence sollten sich an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarkrecht wenden, um ihre Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen. Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundeweit erfolgreich geschädigte Schiffsfonds-Anleger.

 

 

Show Comments

Comments are closed.