IGB Containerfonds- Anleger müssen sich auf geringe Ausschüttungen gefasst machen

Die Internationale Grundwert Beteiligungsgesellschaft AG (IGB) bringt seit 2005 Containerfonds auf den Markt.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Cäsar-Preller: „Die Fonds der IGB leiden unter den niedrigen Charterraten, die die Schifffahrtskrise mit sich gebracht hat. Seit 2009/2010 schwächeln entsprechend die Ausschüttungen für Anleger, die entweder völlig ausblieben oder jedenfalls deutlich hinter den prognostizierten Ausschüttungen lagen, dies gilt etwa für den IGB Container 4 Gmbh & Co. KG“.

Auch künftig sieht es in Sachen Ausschüttungen nicht rosig für Anleger aus. Zum Teil ist sogar die vorzeitige Liquidation der Fonds geplant, weswegen Anleger mit einem Verlustgeschäft rechnen müssen.

Anleger müssen deswegen aber noch lange nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben.

Diese haben möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz. Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. „Unsere Erfahrung zeigt gerade bei Schiffsfonds, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schiffsfonds wurden oft als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesen. Tatsächlich sind sie aber einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Auf dieses Risiko, bis hin zum Totalverlust ihres Geldes, hätten die Anleger im Beratungsgespräch hingewiesen werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionszahlungen für die Vermittlung der Anlage aufgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche ist, dass der Verkaufsprospekt bereits fehlerhaft war. In jedem Fall sollten sich geschädigte Anleger an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Fonds der IGB:

IGB Container One, IGB Container 2, IGB Container 3, IGB Container 4, IGB Container 5

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

Show Comments

Comments are closed.