MS King Robert insolvent

Das hätten Anleger bei Erwerb des Renditefonds 76 MS King Robert sicher nicht erwartet als sie in die Anlage investiert haben. Der von König & Cie emittierte Fonds musste im Februar 2013 Insolvenz anmelden.

Rechtsanwalt Cäsar-Preller hierzu: „ Bereits Anfang 2012 verringerten sich die Einnahmen erheblich auf Grund runtergeschraubter Charterraten. Die japanische „The Sanko Steamship“, die die King Robert gechartert hatte, musste im Juli 2012 ihrerseits die Zahlungsunfähigkeit vermelden. Die vermeintlich sicheren Zahlungen bis Ende 2013 waren damit futsch.“

Wie man an diesem Beispiel sehen kann, ist die Schifffahrtskrise noch längst nicht überwunden.

Die geschädigten Anleger haben aber möglicherweise Ansprüche auf Schadenersatz.

Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. „Unsere Erfahrung zeigt gerade bei Schiffsfonds, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schiffsfonds wurden oft als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesen. Tatsächlich sind sie aber einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Auf dieses Risiko, bis hin zum Totalverlust ihres Geldes, hätten die Anleger im Beratungsgespräch hingewiesen werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionszahlungen für die Vermittlung der Anlage aufgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche ist, dass der Verkaufsprospekt bereits fehlerhaft war. In jedem Fall sollten sich geschädigte Anleger an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

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