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Unsere neuesten Beiträge rund um das Thema Schiffsfonds sehen Sie hier:

Schiffsfonds MS Conti Amazonit insolvent

Das Amtsgericht Neubrandenburg hat das vorläufige Insolvenzverfahren über die Conti 175. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS „Conti Amazonit“ am 5. Juni 2018 eröffnet (Az.: 702 IN 337/18). Anleger des Schiffsfonds müssen um ihr investiertes Geld fürchten.

Der Schiffsfonds MS Conti Amazonit wurde 2010 von der Conti Unternehmensgruppe aufgelegt. Anleger konnte sich mit einer Mindestsumme in Höhe von 25.000 Euro an dem Schiffsfonds beteiligen. Das Geld wurde in den Supramax-Bulker MS Conti Amazonit investiert. Der Massengutfrachter war über 12 Jahre an eine südkoreanische Reederei fest verchartert, die jedoch 2013 Insolvenz anmelden musste, so dass die Einnahmen nicht wie erwartet flossen. Seitdem befand sich die Fondsgesellschaft in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die nun schließlich in der Insolvenz endeten. Für die Anleger bedeutet die Insolvenz, dass ihnen hohe finanzielle Verluste bis hin zum Totalverlust ihres investierten Geldes drohen.

„Allerdings haben die Anleger auch Möglichkeiten, Schadensersatzansprüche geltend zu machen“, sagt Rechtsanwältin Jessica Gaber von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden. Die weltweite Finanzkrise 2008 versetzte der Handelsschifffahrt einen erheblichen Dämpfer. Bei einem bestehenden Überangebot gingen die Aufträge zurück und die benötigten Charterraten konnten nicht mehr erzielt werden. Das brachte in den vergangenen Jahren etliche Schiffsfonds in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten, die oft genug in der Insolvenz und mit beträchtlichen finanziellen Verlusten für die Anleger endeten.

„In den Anlageberatungsgesprächen hätten die Anleger über die bestehenden Risiken umfassend aufgeklärt werden müssen. Tatsächlich wurden Beteiligungen an Schiffsfonds häufig als sichere Geldanlage beworben, die auch zur Altersvorsorge geeignet ist. Die Risiken wurden in den Beratungsgesprächen erfahrungsgemäß häufig nur unzureichend erwähnt oder ganz verschwiegen. Aus einer solchen Falschberatung können Schadensersatzansprüche der Anleger entstanden sein“, erklärt Rechtsanwältin Gaber. Zudem hätten die vermittelnden Banken auch über ihre Provisionen aufklären müssen.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Schiffsfonds-Anleger.

Mehr Informationen: www.schiffsfonds-anteile.de

Schadensersatzansprüche der Anleger aus Prospekthaftung

Auf der Suche nach einer geeigneten Geldanlage haben sich viele Verbraucher für eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds wie Schiffsfonds, Immobilienfonds, Flugzeugfonds, etc. entschieden. Oft genug erlebten sie dabei eine finanzielle Bruchlandung. Allerdings können sie in vielen Fällen auch Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen.

MS Conti Tansanit – Anlegern drohen nach der Insolvenz Verluste

Lange konnte sich der Schiffsfonds MS Conti Tansanit nicht über Wasser halten. Erst im Jahr 2011 aufgelegt, folgte schon im Sommer 2016 der Insolvenzantrag. Das reguläre Insolvenzverfahren über die Conti 178. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS Conti Tansanit wurde am 14. Dezember 2017 am Amtsgericht Lüneburg eröffnet (Az.: 47 IN 66/16).

MS Conti Tansanit – Anlegern drohen nach der Insolvenz Verluste

Lange konnte sich der Schiffsfonds MS Conti Tansanit nicht über Wasser halten. Erst im Jahr 2011 aufgelegt, folgte schon im Sommer 2016 der Insolvenzantrag. Das reguläre Insolvenzverfahren über die Conti 178. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS Conti Tansanit wurde am 14. Dezember 2017 am Amtsgericht Lüneburg eröffnet (Az.: 47 IN 66/16).

Nordcapital Schiffsportfolio 5 – Schadensersatzansprüche vor Eintritt der Verjährung geltend machen

Die Beteiligung an dem Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio 5 erwies sich für die Anleger bislang als Flop. Anleger haben noch die Möglichkeit Schadensersatzansprüche geltend zu machen. „Die Forderungen könnten allerdings schon 2018 verjähren“, sagt Rechtsanwalt Simon Kanz von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Der Fonds Schiffsportfolio 5 wurde im Juli 2008 durch das Emissionshaus Nordcapital aufgelegt. Der Zweitmarktfonds wollte in mehr als 100 Schiffsbeteiligungen investieren und durch diese Streuung das Risiko minimieren. Anleger konnten sich mit einer Mindesteinlage von 15.000 Euro an dem Schiffsfonds beteiligen, insgesamt sollten etwa 30 Millionen Euro bei den Anlegern eingesammelt werden.

Doch die Beteiligung verlief für die Anleger von Beginn an enttäuschend. Die prognostizierten Ausschüttungen konnten nicht erreicht werden und blieben weitgehend aus.  2015 sollten die Anleger in Form von Nachrangdarlehen sogar frisches Kapital „nachschießen“.

„Zahlreiche Schiffsfonds gerieten durch die weltweite Finanzkrise 2008 in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten. Aufgrund der sinkenden Nachfrage konnten die erforderlichen Charterraten nicht mehr erzielt werden. Auch wenn der Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio 5 das Risiko durch Investitionen in mehr als 100 Schiffsbeteiligungen weit streuen wollte, machten sich die Auswirkungen der Krise auch hier schnell bemerkbar. Anleger bekamen dies z.B. in Form von ausbleibenden Ausschüttungen zu spüren“, so Rechtsanwalt Kanz.

Allerdings bestehen bei Beteiligungen an Schiffsfonds für die Anleger häufig gute Aussichten, Ansprüche auf Schadensersatz durchsetzen zu können. Grundlage dafür kann eine fehlerhafte Anlageberatung sein. In den Beratungsgesprächen wurden Schiffsfonds oft als sichere und renditestarke Geldanlage dargestellt. „Zu einer ordnungsgemäßen Anlageberatung gehört es aber auch, die Risiken umfassend darzulegen. Bei Schiffsfonds sind dies beispielsweise die langen Laufzeiten, die erschwerte Handelbarkeit der Anteile, das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung und insbesondere das Totalverlust-Risiko. Erfahrungsgemäß wurden die Risiken häufig verschwiegen oder bagatellisiert. Selbst sicherheitsorientierten Anlegern wurden Beteiligungen an Schiffsfonds zur Altersvorsorge empfohlen, obwohl diese in der Regel spekulativ sind“, erklärt Rechtsanwalt Kanz.

Im Falle einer solchen Falschberatung können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Zu beachten ist dabei, dass die Forderungen auf den Tag genau zehn Jahre nach Beitritt zur Fondsgesellschaft verjähren. Beim Nordcapital Schiffsportfolio 5 droht damit schon in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Verjährung der Ansprüche.

Mehr Informationen: www.caesar-preller.de