Schiffsfonds von MPC - Kieloben statt volle Fahrt

Auch Schifffonds der Münchmeyer Peter Capital AG (MPC) leiden unter der Schifffahrtskrise. 125 Fonds mit 221 Schiffen und einem Gesamtvolumen von etwa 3 Milliarden Euro soll das Unternehmen nach eigenen Angaben aufgelegt haben.

„Ausschüttungen sind in den letzten Jahren oft ausgeblieben, vereinzelt wurden sogar Insolvenzverfahren eröffnet- etwa bei der MS Rio Alster.“

Auch künftig sieht es bei vielen der Fonds statt Oberwasser eher nach Schiffbruch aus. Die Liste hierfür ist lang: MS Mendelssohn Star, MS Santa P Schiffe 2, MS Santa R Schiffe, MS Rio Genoa, MS Santa Laetitia, MS Santa Liana, MS Santa Giulietta…

Anleger müssen deswegen noch lange nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben.

Diese haben möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz. Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. „Unsere Erfahrung zeigt gerade bei Schiffsfonds, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schiffsfonds wurden oft als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesen. Tatsächlich sind sie aber einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Auf dieses Risiko, bis hin zum Totalverlust ihres Geldes, hätten die Anleger im Beratungsgespräch hingewiesen werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionszahlungen für die Vermittlung der Anlage aufgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche ist, dass der Verkaufsprospekt bereits fehlerhaft war. In jedem Fall sollten sich geschädigte Anleger an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

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