Schiffsfonds von Nordcapital - Anleger erleiden Schiffbruch

Die Schifffahrtskrise hat Schifffonds der Nordcapital GmbH besonders hart getroffen. Seit 1996 bringt Nordcapital (Nordcapital Treuhand GmbH & Cie. KG) Schiffsfonds auf dem Markt. Insgesamt sammelte Nordcapital 3 Milliarden € von über 60.000 Anlegern ein . Der Großteil ging dabei in Schiffs- und Immobilienfonds.

„Die Pleitekandidaten von Nordcapital kann ich schon gar nicht mehr zählen“, so Rechtsanwalt Cäsar-Preller aus Wiesbaden, „Wenn man dann hört, dass Anlegern Schiffsfonds als sichere Anlage oder gar als Altersvorsorgeprodukt verkauft wurden, ballt sich auch als Anwalt einem die Faust in der Tasche“.

Die meisten Schiffsfonds von Nordcapital sind zwar nicht insolvent, halten sich aber nur mit frischem Kapital (der Anleger) über Wasser. Ausschüttungen – wenn sie denn überhaupt erfolgen- bleiben weit hinter den einstmaligen Prognosen zurück.

Anleger müssen deswegen noch lange nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben.

Diese haben möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz. Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. Gerade über das wirtschaftliche Risiko bis hin zum Totalverlust oder über die Provisionszahlungen für die Vermittler werden Anleger im Beratungsgespräch nicht aufgeklärt.

Eine (leider nicht abschließende) Liste von Schiffsfonds der Nordkapital, die in teils argen finanziellen Schwierigkeiten stecken:

– Schiffsportfolio Global II
– Schiffsportfolio 1
– Schiffsportfolio 2
– Schiffsportfolio 3
– Schiffsportfolio 4
– Schiffsportfolio 5
– Hanse Twin Feeder
– MS Hanse Vision
– MS Vogemaster
– MS E.R. Tokyo
– MS E.R. Tianshan
– MS. E.R. Seattle
– MS E.R. Long Beach
– MS E.R. Shenzhen
– MS E.R. Yantian
– MS E.R. New York
– MS E.R. Malmo
– MS. E.R. Cuxhaven
– MS E.R. Bremerhaven
– MS Westerbrook
– Bulkerflotte 1

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