Schiffsportfolio 3 von Nordcapital- Ausschüttungen weit unter Plan

Der 2007 aufgelegte Dachfonds Schiffsportfolio 3 von Nordcapital (Nordcapital Treuhand GmbH & Cie. KG)  investierte seinerseits in Beteiligungen an fast 200 verschiedenen Schiffsfonds.
Rechtsanwalt Cäsar-Preller: „Diese breite Streuung hält den Fonds einerseits zwar über Wasser, andererseits konnte die Schifffahrtskrise trotzdem voll einschlagen. Die Einnahmen blieben entsprechend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Anleger erhielten entsprechend geringe Ausschüttungen. Die Krise ist auch noch lange nicht ausgestanden. Die Zeiten für Anleger bleiben daher äußerst unsicher.“

Diese können aber möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen, die bis zur völligen Rückabwicklung der Investition führen können. Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. „Unsere Erfahrung zeigt gerade bei Schiffsfonds, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schiffsfonds wurden oft als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesen. Tatsächlich sind sie aber einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Auf dieses Risiko, bis hin zum Totalverlust ihres Geldes, hätten die Anleger im Beratungsgespräch hingewiesen werden müssen“, erklärt Cäsar-Preller. Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionszahlungen für die Vermittlung der Anlage aufgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche ist, dass der Verkaufsprospekt bereits fehlerhaft war. In jedem Fall sollten sich geschädigte Anleger an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

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