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Dr. Peters Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility: Anleger in der Zwickmühle

Der Dr. Peters Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility steckt offenbar in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Um aus der Krise zu kommen, sollen Anleger frisches Kapital investieren. Das Onlineportal derwesten.de. berichtete Ende November 2013, dass der überwiegende Teil der Anleger sich für die Kapitalerhöhung entschieden habe. Nun müsse das Geld bis zum 31. Januar 2014 bereitgestellt werden. Ansonsten drohe der Verkauf der Schiffe DS Activity und DS Agility.

Vorläufiges Insolvenzverfahren über 14 Dr. Peters Schiffsfonds eröffnet

Anleger der Dr. Peters Schiffsfonds müssen eine wahre Pleitewelle verkraften. Gleich über 14 Schiffsfonds wurde nach Angaben des fondstelegramms das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. „Den Anlegern droht jetzt der Totalverlust ihrer investierten Kapitals“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden. Daher sollte geschädigte Anleger ihre Anlage rechtlich auf mögliche Schadensersatzansprüche überprüfen lassen.

Dr. Peters Schiffsfonds: Insolvenzverfahren über sechs DS-Rendite-Fonds eröffnet

Über sechs Dr. Peters Schiffsfonds wurde am 4. April das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet, berichtet das fondstelegramm. Betroffen sind demnach: DS-Rendite-Fonds 38 MS Cape Hatteras (Az.: 67b IN 91/13), DS-Rendite-Fonds 39 MS Cape Horn (Az: 67b IN 92/13), DS-Rendite-Fonds 47 MS Cape Norman (67b IN 89/13), DS-Rendite-Fonds 51 MS Cape Scott, (67b IN 93/13), DS-Rendite-Fonds 57 MS Cape Spear (67b IN 94/13) und DS-Rendite-Fonds 65 MS Cape Henry (67b IN 90/13).

Alle sechs insolventen DS-Rendite-Fonds wurden zwischen 1994 und 1998 aufgelegt. In diesem Zusammenhang ist ein aktuelles Urteil des BGH von Interesse. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass Dr. Peters Ausschüttungen von den Anlegern nicht zurückverlangen kann, wenn dies nicht ausdrücklich im Gesellschaftervertrag geregelt ist.

Nun steuern gleich sechs Dr. Peters Schiffsfonds in die Insolvenz. „Für die Anleger des DS Rendite Fonds ist das natürlich ein Schock“, so Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden. Allerdings bestehe für viele Anleger durchaus die Hoffnung, Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen zu können.

„Gerade bei Schiffsfonds ist es häufig der Fall, dass sie als sichere Kapitalanlage angepriesen wurden. Auf die hohen wirtschaftlichen Risiken eines Schiffsfonds, die zum Totalverlust des Kapitals führen können, wurde in dem Beratungsgespräch allerdings nicht hingewiesen. Dann liegt ein klassischer Fall von Falschberatung vor, die den Anspruch auf Schadensersatz begründet“, erklärt Cäsar-Preller. Auch müssen die Anleger über die Provisionszahlungen, die an die Berater der Bank für die Vermittlung der Anlage fließen, aufgeklärt werden. „Wird über diese so genannten Kick-Backs nicht informiert, begründet auch das den Anspruch auf Schadensersatz. Die Rechtsprechung ist da sehr eindeutig“, so Cäsar-Preller.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

BGH zur Rückforderung von Ausschüttungen

Was man hat, das hat man – nach dieser Devise hatten sich Kommanditisten von Dr. Peters Schiffsfonds geweigert, Ausschüttungen an die Fondsgesellschaften zurück zu zahlen. Die Fondsgesellschaften klagten und erhielten jetzt eine höchstrichterliche Abfuhr vor dem BGH. Der zuständige II. Zivilsenat sah in den vorliegenden Gesellschaftsverträgen keine deutliche Grundlage für eine wirksame Rückforderung von Ausschüttungen.

Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in Wiesbaden: „Das ist ein sehr in die Zeit passendes und verbraucherfreundliches Urteil, zumal auf dieser Basis bereits zurück gezahlte Ausschüttungen wieder eingefordert werden können. Davon sind Tausende von Schiffsfondsanlegern betroffen.“

Anlass für das recht deutliche Urteil: Ausschüttungen dürfen nur dann zurück gefordert werden, wenn dies deutlich im Gesellschaftervertrag festgelegt wird. Eine sich in finanziellen Schwierigkeiten befindliche Fondsgesellschaft kann Ausschüttungen demnach nicht zurück fordern, wenn Ausschüttungen gewinnunabhängig gezahlt wurden. Es ging dabei um erhebliche Summen: einmal waren um die 30.000 Euro gefordert worden, einmal sogar 60.000 Euro.

Die Anleger dürfen dieses Geld nun behalten! Rechtsanwalt Cäsar-Preller rät insbesondere Anlegern, die bereits gezahlt haben, die neue Rechtslage zu berücksichtigen und ihre Ansprüche geltend zu machen: „Das Urteil hat natürlich auch Auswirkungen auf zurück geforderte Ausschüttungen anderer Fonds außer Dr. Peters-Schiffsfonds!“

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

Schiffsfonds-Anleger müssen um ihr Geld bangen

Der Verlust ihrer Einlage droht Tausenden Anlegern, die ihr Geld in langjährige Schiffsbeteiligungen gesteckt haben. Wegen anhaltender Überkapazitäten auf den Weltmeeren und einbrechender Frachtraten wollen viele Banken den Fonds nicht mehr helfen. So musste der 2005 herausgegebene DS-Fonds 111 der Dr. Peters-Group aus Dortmund Insolvenz anmelden, weil die Gläubigerbanken sich nicht an der Restrukturierung des Fonds mit den beiden Rohöltankern DS Performer und DS Power beteiligen wollten.

Sofern es auch dem Insolvenzverwalter nicht gelingt, Geld von den Banken zu bekommen, ist der Fonds pleite und das Anlegergeld ist verloren. Auch der Schiffsfonds „MS List“ der Castor Kapital musste Insolvenz anmelden, nachdem die NordLB die Rückzahlung der Kredite verlangt hatte.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.