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FHH Fonds 32: Auch MS Valerie Schulte droht die Insolvenz

Nun stehen beide Schiffe aus dem FHH Fonds Nr. 32 vor der Insolvenz. Kurz nachdem das vorläufige Insolvenzverfahren über das Containerschiff MS Rubina Schulte eröffnet wurde, wurde auch für das Schwesterschiff MS Valerie Schulte Insolvenzantrag gestellt (Az.: 5 IN 10/14). Das berichtet das fondstelegramm am 1. Februar.

FHH Fonds Nr. 4 MT Liguria insolvent

Der FHH Fonds Nr. 4 MT Liguria ist nach Angaben des fondstelegramms vom 17.10.2013 insolvent (Az.: 67a IN 438/13). Rund 340 Anleger haben sich an dem Schiffsfonds beteiligt. „Im schlimmsten Fall droht ihnen nun der Totalverlust des investierten Geldes“, befürchtet Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Fondshaus Hamburg Schiffsfonds – Anleger mit Kurs auf Insolvenz

Die 2001 gegründete FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmens-beteiligungen mbH & Co. KG bietet geschlossene Immobilien- und Schiffsfonds an. Nach eigenen Angaben befinden sich darunter 35 Schiffsfonds (ein Fonds als Private Placement). Insgesamt hat das Fondshaus etwa 700 Millionen € von 16.000 Anlegern eingesammelt. Mehrheitsgesellschafter ist die Christian F. Ahrenkiel Gmbh & Co. KG, die auf eine über 50-jährige Erfahrung in Sachen Schifffahrt zurückblicken soll.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Cäsar-Preller: „Für die Anleger von FFH-Schiffsfonds lief es alles andere als gut. Drei Fonds mussten sogar Insolvenz anmelden. Bis 2011 waren die Zahlen noch ganz passabel. Immerhin 13 von 31 Fonds waren hinsichtlich der Tilgungen im Soll. Für Schiffsfonds – so traurig es ist – noch eine gute Bilanz. Dann aber kam es dicke.“

Das Fondshaus Hamburg gibt selbst an, dass durch besondere Betriebsfort-führungskonzepten und Nachzahlungen von Anlegern weitere Insolvenzen verhindert werden konnten. Rosige Zeiten sehen anders aus.

Anleger müssen deswegen aber noch lange nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben.

Diese haben möglicherweise Ansprüche auf Schadensersatz. Gründe hierfür können fehlerhafte Anlageberatung oder Prospektfehler sein. „Unsere Erfahrung zeigt gerade bei Schiffsfonds, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Schiffsfonds wurden oft als sichere Kapitalanlage oder Altersvorsorge angepriesen. Tatsächlich sind sie aber einem enormen wirtschaftlichen Risiko ausgesetzt. Auf dieses Risiko, bis hin zum Totalverlust ihres Geldes, hätten die Anleger im Beratungsgespräch hingewiesen werden müssen. Dies gilt auch für die Nachschusspflicht, die sich gerade beim Fondshaus Hamburg realisiert hat“, erklärt Cäsar-Preller. Darüber hinaus hätten die Anleger auch über die Provisionszahlungen für die Vermittlung der Anlage aufgeklärt werden müssen.

Ein weiterer Ansatzpunkt für mögliche Schadensersatzansprüche ist, dass der Verkaufsprospekt bereits fehlerhaft war. In jedem Fall sollten sich geschädigte Anleger an einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

 

Die insolventen Fonds der FFH:

– FHH Fonds Nr. 27 MS „Silver Bay“ – MS „Sunset Bay“

– FHH Fonds Nr. 15 MT „Oceania“

– FHH Fonds Nr. 29 MS „Tampa Bay“ – MS „Turtle Bay“.

 

Weitere Fonds der FFH (nicht abschließend):

FHH Fonds Nr. 04 MT Liguria

FHH Fonds Nr. 05 MT Lutetia

FHH Fonds Nr. 07 MT Levantia

FHH Fonds Nr. 08 MT Latvia

FHH Fonds Nr. 09 MS Cimbria

FHH Fonds Nr. 10 MS Carinthia

FHH Fonds Nr. 12 MS Cardonia

FHH Fonds Nr. 14 MS Carpathia

FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia

FHH Fonds Nr. 18 MT Lobelia

FHH Fonds Nr. 19 MS Asturia MS Alicantia

FHH Fonds Nr. 20 MT Livadia

FHH Fonds Nr. 22 MS Hamilton Strait

FHH Fonds Nr. 23 MS Coral Bay

FHH Fonds Nr. 31 MS Caria

FHH Fonds Nr. 32 MS Rubina Schulte MS Valerie Schulte

FHH Fonds Nr. 33 MS Kimberly

FHH Fonds Nr. 36 MS Arica MS Monza

FHH Fonds Nr. 38 MS Antofagasta MS Johannesburg MS Montreal

FHH Fonds Nr. 39 MS Andino MA Algarrobo

FHH Fonds Nr. 40 MS Antofagasta

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.

FFH Schiffsfonds Nr.20: MT Livadia in der Insolvenz

Der FFH Schiffsfonds Nr. 20 MT Livadia ist zahlungsunfähig. Der Insolvenzantrag wurde beim Amtsgericht Hamburg (Az. 67b IN 80/13) gestellt. Das Fondshaus Hamburg (FFH) hatte den Schiffsfonds Nr. 20 im Jahr 2004 aufgelegt.

Der Tanker MT Livadia setzt die Reihe der Schiffsfonds-Insolvenzen fort. Für Anleger, die ihr Geld in den FFH Schiffsfonds Nr. 20 investiert hatten, muss die Insolvenz allerdings nicht das letzte Wort sein. „Gerade bei Schiffsfonds hat es immer wieder fehlerhafte Anlageberatung gegeben. Diese Falschberatung liefert den Ansatz, um Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen“, sagt Joachim Cäsar-Preller, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Wiesbaden.

Falschberatung ist dann gegeben, wenn der Anleger nicht über die Risiken der Anlage bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals entsprechend aufgeklärt wurde. „Bei Schiffsfonds war das unserer Erfahrung nach sehr häufig der Fall. Sie wurden sogar als sichere Altersvorsorge angepriesen“, so Cäsar-Preller.

Anleger, die an diese Versprechungen geglaubt haben und sich über ein finanzielles Polster im Alter gefreut haben, sehen sich nun enttäuscht. Ihnen empfiehlt Cäsar-Preller, die Kapitalanlage durch einen versierten Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht auf Schadensersatzansprüche überprüfen zu lassen.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit erfolgreich geschädigte Anleger von Schiffsfonds.